Akne ist ein Problem, das nicht nur Jugendliche betrifft. Viele Erwachsene leiden ebenso unter Akne,  die mitunter nicht nur schmerzhaft sein kann, sondern vor allem auch mit Schamgefühl, Selbstzweifel und mangelndem Selbstwert einhergeht.
Heute verrate ich dir, wie du deine Akne in den Griff bekommen kannst.

 

1)    Ändere deine Ernährung

Akne ist ein hormonelles Problem. Kennst du diese Aussage?
Zum Teil stimmt das auch, nur viele meinen dagegen könne man nichts tun, weil die Hormone eben durcheinander seien.
Wusstest du, dass du deine Hormone tagtäglich mit deiner Ernährung beeinflusst?

Durch zu häufiges Essen und ein Übermaß an kohlenhydratreichen Nahrungsmittel ist die Bauchspeicheldrüse gezwungen, dauernd Insulin zu produzieren. Insulin sorgt nicht nur dafür, dass der Blutzucker im Gewebe aufgenommen wird, sondern reizt auch die Bildung von Wachstumshormonen. Diese Wachstumshormone, wiederum stimulieren deine Hautzellen vermehrt zur Talg Produktion. Bei Akne ist es daher ratsam, die Mahlzeitenfrequenz auf maximal drei Mahlzeiten zu reduzieren und zusätzlich kohlenhydratreiche Lebensmittel zu streichen. Meide Brot, Getreide, Nudeln, Kekse, Zucker, Milchprodukte, Limonade, Fruchtsäfte, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Soja sowie alle Fertiggerichte. Konsumiere dafür reichlich frisches Gemüse, Salate, Pilze, Nüsse und hochwertige Proteine aus Ei, Fisch und Geflügel. Trinke außerdem jeden Tag 2,5 Liter Wasser. Am ehesten entspricht diese Art der Ernährung der Paleo- oder Steinzeitnahrung. Im Internet findest du jede Menge Rezepte und auch Erfahrungsberichte von Menschen mit Hautproblemen.

 

2)    Gönne dir regelmäßige Basenbäder

Häufig beobachte ich bei Menschen mit Akne, dass der Säure-Basenhaushalt völlig aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die Ursache dafür sind Stress, mangelnde Bewegung an der frischen Luft, falsche Ernährungsgewohnheiten und eine zu hohe Radikalbelastung im Körper. Der Körper versucht nun, sich der überschüssigen Säure über die Haut zu entledigen, was sich wiederum am Hautbild zeigt. Eine einfache und sehr wirksame Möglichkeit, den Körper bei der Ausscheidung über die Haut zu unterstützen sind regelmäßige Basenbäder. Gönne dir 2-3 Mal die Woche ein 60-minütiges Vollbad mit einer speziellen Basenmischung. Dabei reibst du deine Haut am besten alle 15 Minuten sanft mit einem Massagehandschuh ab.

 

3) Versorge deinen Körper mit Mikronährstoffen

Je nach Ausprägung deiner Akne macht es Sinn, deinen Körper zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung mit Mikronährstoffen zu versorgen.  Als Basis dient ein ausgewogenes Multi-Mineral-Präparat. Dieses sollte alle wichtigen Mineralien und Spurenelemente im richtigen Verhältnis beinhalten. B-Vitamine in Verbindung mit Magnesium machen stressresistenter und sind ein wirksames Mittel gegen prämenstruelle Akne-Ausbrüche. Zink und Selen sind in Kombination gegen Pusteln und Akne besonders wirksam. Vitamin A und Vitamin D haben sich bei Problemen mit der Haut und dem Immunsystem bewährt, da sie immunmodulierend eingreifen und Entzündungsparameter senken. Omega 3 Fettsäuren wirken antientzündlich und tragen zu einem schönen Hautbild bei. Bitte beachte, dass Nährstoffe zwar nicht gefährlich sind, aber in hohen Dosen und in falschen Kombinationen dennoch zu unerwünschten Wirkungen führen können. Eine fachgemäße Beratung durch einen erfahrenen Arzt oder Berater ist daher empfehlenswert.

 

4)    Bewege dich an der frischen Luft

Bewegung sorgt nicht nur für gute Laune, sondern auch dafür, dass deine Zellen, einschließlich deiner Haut, durchblutet und mit Sauerstoff versorgt werden. Gute geeignet sind gemäßigtes Joggen, Radfahren, Wandern, Walken oder Schwimmen. Leistungssport ist weniger gut geeignet, da es für den Körper eine enorme Anstrengung ist und somit Stress bedeutet.

 

5)    Verzichte auf Seifen, aggressive Peelings und Cremen

Leider unterliegen viele Akne-Betroffene dem falschen Glauben sie müssen ihre Haut besonders gründlich von Schmutz und Fett befreien und greifen daher gerne zu richtigen Chemiekeulen. Das macht das Problem längerfristig nur noch schlimmer, weil die meisten handelsüblichen Akne-Mittel, die natürliche Hautbarriere zerstören. Eine gute Alternative für die tägliche Hautreinigung ist z.B. Luvos Heilerde Nr. 2. Zur Pflege eignen sich Kokosöl, Arganöl, Borretschöl oder Calandulaöl. Als Gesichtswasser bei Akne empfehle ich Rosenwasser.

 

6)    Unterstütze deine Leber

Wenn die Haut unter Akne leidet, ist das ein Anzeichen, dass die Leber mit der Entgiftung nicht mehr nachkommt. Da Genussgifte wie Alkohol, Zigaretten und in einzelnen Fällen auch Kaffee die Radikalbelastung im Körper weiter ankurbeln, ist es ratsam weitgehend darauf zu verzichten. Bitterstoffe aus Pflanzen wie zum Beispiel Mariendistel, Löwenzahn, Salbei, Curcuma, Chicoree, Schafgarbe, Brennnessel, Basilikum, Thymian, Oregano unterstützen den Körper beim Entgiften. Diese Pflanzen solltest du häufig zu deinen Mahlzeiten konsumieren. Dazu eignen sich die frischen und die getrockneten Pflanzen.

 

7)    Sorge für ausreichend Schlaf

Im Schlaf regeneriert sich unser gesamtes System. Das Schlafhormon Melatonin sorgt nicht nur für erholsamen Schlaf, sondern wirkt  obendrein auch antientzündlich. 7 bis 8 Stunden pro Nacht wären ideal.

 

8)    Saniere Deinen Darm

Bei stark ausgeprägter Akne hat es sich bewährt, neben der Ernährungsumstellung auch eine geeignete Darm- und Lebersanierung durchzuführen. Darm, Leber und Haut stehen in sehr engem Zusammenhang und ein gesunder Darm spielt eine wesentliche Rolle für eine gesunde Haut. Können Darm und Leber ihre Ausscheidungs- und Entgiftungsfunktion für den Körper optimal leisten, dann verschwinden in den meisten Fällen auch Hautprobleme nachhaltig.  

Hast du Fragen zu einem der oben genannten Punkte, dann schreibe mir, oder buche dein kostenloses und unverbindliches Haut-Strategie-Gespräch mit mir.

Ich freue mich sehr von dir zu hören!

Deine Martina

 

 

Referenzen:
Burgerstein, Lothar „Handbuch Nährstoffe“, F. Haug Verlag 2007
Kuklinski, Bodo „Gesünder mit Mikronährstoffen“, Aurum Verlag, 2017

Diese Informationen beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen und dienen ausschließlich der Information. Sie ersetzten nicht die persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen Arzt. Die Zusammenarbeit mit der Schulmedizin erachte ich als äußerst wichtig und wünschenswert. Die zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.